Parkhaus Kino
Pressemitteilung
Wir als FREIE WÄHLER Friedberg / UWG begrüßen den befürwortenden Beschluss des Magistrats für ein neues Parkhaus, möglichst in Verbindung mit einem Kino. Das bestehende Parkhaus am „Alten Bahnhof“ ist nicht nur bautechnisch in die Jahre gekommen, sondern ist hinsichtlich der Abmessungen der Ein- und Ausfahrten und der Stellplatzabmessungen nicht mehr zeitgemäß. Daher ist ein neues Parkhaus mit moderner Technik, z.B. hinsichtlich der Registrierung der Parkenden (per Videoerfassung) und zeitgemäßer Abrechnungen zur Entlastung der Innenstadt vom Parkverkehr dringend erforderlich. Ein damit zusammenhängendes Kino brächte vielfache positive Effekte mit sich. Diese reichten von einerseits Parkmöglichkeiten am Kino unmittelbar zu andererseits, einer besseren Auslastung des Parkhauses außerhalb der Hauptgeschäftszeiten. Zudem ergeben sich durch eine gemeinsame Bebauung finanzielle Vorteile für das Gesamtprojekt. Hier sind wir den „Spurenlegern“ dankbar für die diesbezüglich eingebrachten Initiativen. Ein gastronomisches Angebot würde das Projekt zusätzlich bereichern.
Im Gegensatz zu der abgelehnten Tunnelverlängerung bringt dieses Projekt einen Nutzen für die breite Bevölkerung Friedbergs und würde zudem zu einem Magnet für die ganze Region.
Da es die Stadtwerke Friedberg kaum allein finanziell stemmen können, insbesondere da der Grundauftrag des Eigenbetriebs in der Energie- und Wasserversorgung begründet ist. Wir sind hier für ein zusätzliches finanzielles Engagement der Stadt, damit Abbruch und Neuerrichtung möglichst bald erfolgen können. Eine gute zeitliche Koordinierung der Parkhauserneuerung, der Einrichtung vorläufiger Ersatzparkplätze, auch für die Dauermieter, und dem Umbau der Kaiserstraße wird dabei ebenso wichtig wie komplex. Eine weitere Abrundung des Angebots könnte eine Anbindung an den Stadtbusverkehr durch Haltestellen im Bereich Parkhaus/Kino werden.
Die Finanzierung eines städtischen Kostenanteils würde weitgehend durch Kreditaufnahmen (Neuschulden) erfolgen müssen. Auch wenn der SPD-Fraktionsvorsitzende kürzlich von Rücklagen in Höhe von rund 60 Mio. Euro fabulierte, handelt es sich dabei nicht um monetäre Rücklagen, sondern nur um buchhalterische. Die tatsächlichen Rücklagen, überwiegend aus verschobenen Investitionen, werden durch die kurzfristigen Bau- und Umbaumaßnahmen sowie notwendigen Sanierungen schnell aufgebraucht sein. Schließlich ist der Haushalt in den nächsten Jahren aus den regulären Einnahmen nicht auszugleichen. Dennoch stehen wir als Freie Wähler in Friedberg hinter diesem Projektgedanken.
FREIE WÄHLER Friedberg, 23.01.2026
