Programm
Besonders wichtig sind uns folgende Themen:
– Zügige Umgestaltung der Kaiserstraße
Die Kaiserstraße ist die Lebensader der Stadt Friedberg und muss endlich saniert und umgestaltet werden. Hierzu hat die UWG-FW im November 2020 sehr ansprechende Ideen entwickelt und öffentlich vorgestellt. Die Präsentation dazu sehen Sie über die folgende verlinkte PDF. (siehe PDF)
Dabei ist es gelungen, die Masse der häufig geäußerten Wünsche an eine neue und attraktive Einkaufsmeile zu berücksichtigen.
In den Erörterungen der verschiedenen Gremien der Stadt wurde ein Gestaltungswettbewerb ausgeschrieben. Nach dessen erfolgter Durchführung wurde ein Planungsbüro mit der Entwurfsplanung beauftragt. Diese soll bis Ende 2025 zur Beratung und Beschlussfassung vorliegen.
Eine besondere Herausforderung stellt die Entschärfung der Parksituation durch den praktisch zeitgleichen Abriss und Neubau des Parkhauses am „Alten Bahnhof“ dar. Sollte der aktuell auch noch diskutierte Bau einer Regenrückhaltung im Bereich des „Dieffenbach-Parkplatzes“ ebenfalls einer schnellen Umsetzung bedürfen, ist die Bewältigung des Parkverkehrs kaum noch darstellbar.
– Entwicklung des Kasernengeländes
Das seit über 10 Jahren brachliegende Kasernenareal muss endlich entwickelt werden. Es liegen zwar jetzt Rahmenpläne vor die aber, schneller als bisher, umgesetzt werden müssen. Es muss ein neuer Stadtteil entstehen der sowohl in ökologischer als auch in praktikabler Sicht, den neusten Wohn- und Arbeitsbedingungen entspricht. Einen „autofreien“ Stadtteil, wie von einzelnen Parteien gefordert, kann es nicht geben. Allenfalls eine deutliche Reduzierung des Autoverkehres.
– Rathaus-Erweiterung
Vor nunmehr ca. 6 Jahren hat die Stadt die „Alte Post“ gegenüber dem aktuellen Rathaus erworben. Damit einhergehend wurde ein solventer Mieter gekündigt. Nun steht die Liegenschaft seit annähernd 5 Jahren leer und ungenutzt. Es gibt längst Umbau- und Sanierungspläne. Obwohl das Bauamt (ca. 500 m entfernt vom Rathaus) sowie weitere Ämter einen dringenden Platzbedarf haben, geschieht nichts. Nicht zuletzt stehen den Fraktionen keine eigenen Räume für ihre Arbeit zur Verfügung.
Hier drängen wir auf schnellstmögliche Planungsumsetzung, um die bestehenden Missstände zu beheben und die derzeit vom Bauamt genutzte Liegenschaft frei und verfügbar machen zu können. Einen entsprechenden Antrag haben wir in der Stadtverordnetenversammlung gestellt.
– Keine Windkraftanlagen im Wintersteingebiet
Wir wollen keine über 200m hohen Windräder im Naherholungsgebiet Winterstein. Nach unserer Auffassung sind diese Anlagen nicht mit dem Naturschutz vereinbar. Nicht zuletzt werden die benötigten großen voll- oder teilversiegelten Flächen den schnellen Abfluss des Regenwassers fördern und die Austrocknung des Waldgebiets beschleunigen.
Wir setzen auf eine natürliche Entwicklung, bzw. Wiederaufforstung mit resistenteren Baumarten, auf den jetzt kahlen Flächen.
Leider standen wir zuletzt mit unserer Meinung allein, während die anderen Parteien die zu erzielenden Einkünfte in den Vordergrund ihrer Entscheidung für diese Windindustrieanlage stellten.
– Bahnhof: Schnelle Umsetzung des behindertengerechten Ausbaues der Bahnsteige
Zeitnahe Entwicklung des Bahnhofsvorgeländes als ZOB
– Straßen und Gehwege: Endlich schnellere Sanierung im gesamten Stadtgebiet.
Umgehende Behebung von gefährlichen Schäden in Geh- und Radwegen sowie Straßen, z.B. durch externe Beauftragung von Tiefbauunternehmen
– Altstadt: Eine weitere Verbesserung der Sauberkeit und Wohnsituation sowie Erhalt der historischen Gebäude
– Ortsteile: Stärkung der Ortsbeiräte
Ertüchtigung oder Neubau der Feuerwehrgerätehäuser und Ortsgemeinschaftseinrichtungen
– Tourismus: „Sichtbarmachung“ der vielfältigen städtischen Historie
